Krankenhaus
7 Wochen Krankenhausaufenthalt im UNIKlinikum Salzburg.
Diagnose: Fraktur 7. Halswirbel, Inkompletter Querschnitt C6/C7 Asia D, Tetraspastik re betont!
Toll! Wie soll das weitergehen? Das ganze Leben auf den Kopf gestellt. 2 Wochen lang konnte ich gar nichts bewegen, vom Kopf abwärts gelähmt! Hilflos! Das bin nicht ich, mit diesem Leben komme ich nicht zurecht! Keine Kontrolle über keine Funktion des Körpers - und bei keiner meine ich wirklich keine FUNKTION! Alle 2 Stunden gelagert, gefüttert, gepflegt. Ich konnte gar nichts selber! Man kann nicht einmal die Kinder in den Arm nehmen, für immer eine Last? So will ich nicht leben, nicht so!
Dann endlich, nach 14 Tagen konnte ich meine Beine wieder etwas bewegen, die Hoffnung kommt zurück!
Anfangs bin ich selbst beim Querbett sitzen kollapiert, das 1. Aufstehen eine Qual - Gott sei Dank hatte ich einen sehr beharrlichen Therapeuten (DANKE Thomas). Die 1. "Schritte" ein Kraftaufwand als würde man ganz Österreich zu Fuß durchqueren. Stell dir vor, du kannst deine Hand, deine Finger bewegen - echt schwierig - wenn dein Kopf will, aber dein Körper nicht kann!
Fast 7 Jahre später stand ich wieder an dem Punkt. Wie geht es weiter. Die Schmerzen und die Spastik wurden immer schlimmer, unerträglich. Kreislaufkollaps, nicht mehr auszuhalten. Dann der Gang zu verschiedenen Spezialisten. Die OP am 25.2 sollte die Besserung bringen.
Anfangs hatte ich große Probleme mit dem Schlucken, aber das wird zum Glück täglich besser. Beim Rest heißt es nun abwarten was die Operation gebracht hat. Notwendig zu Hundert Prozent, Nervenwurzeln wurden nicht mehr versorgt, eine Spinalkanalstenose und gleitende Wirbeln.